Acromegaly and GEP NE Tumour InformationAcromegaly and GEP NE Tumour Resources
Sandostatin LAR Octreotide IM Injection












Search
 
 
  Gastroenteropankreatische neuroendokrine (GEP-NE) Tumore  

Other Related Articles English Español Deutsch Italiano Français

Was sind GEP-NE-Tumore?

Gastroenteropankreatische neuroendokrine (GEP-NE) Tumore sind seltene, üblicherweise langsam wachsende Tumore, die im Pankreas und Gastrointestinaltrakt auftreten, welcher den Magen, sowie Dünn- und Dickdarm umfasst. GEP-NE-Tumore schließen karzinoide Tumore und pankreatische endokrine Tumore (auch pankreatische Inselzell-Tumore genannt) ein.


Das Verdauungssystem (mit freundlicher Genehmigung von Jones und Bartlett [Hrsg.])

Normalerweise produzieren neuroendokrine Zellen im Pankreas und Gastrointestinalsystem Hormone und andere wirksame chemische Produkte, die bei der Regulation verschiedener lebenswichtiger Körperfunktionen beteiligt sind. Man vermutet, dass GEP-NE-Tumore aus neuroendokrinen Zellen entstehen. Wenn sie auftreten, haben die Tumore manchmal die Fähigkeit, Proteine und andere Substanzen in zu hohen Mengen zu produzieren, was innerhalb des Körpers zu einer Vielzahl von Symptomen führt.

Statistik

Karzinoide Tumore treten häufiger auf als pankreatische endokrine Tumore. In den USA werden unter 100.000 Menschen ungefähr 1 oder 2 davon befallen. Sie treten am häufigsten im Appendix, Dünndarm und Rektum auf. Diese Tumore neigen dazu, langsam zu wachsen; tatsächlich vermutet man bei vielen Menschen winzige Karzinoide, die niemals gesundheitliche Probleme bereiten. Nichtsdestotrotz sollten alle entdeckten karzinoide Tumore so behandelt werden, als wären sie potentiell bösartig, da es nicht möglich ist, nicht-kanzeröse (gutartige) Karzinoide von potentiell kanzerösen (bösartigen) zu unterscheiden.

Von 1 Million Menschen werden ungefähr 4 von pankreatischen endokrinen Tumoren befallen. Eine Reihe von verschiedenen pankreatischen endokrinen Tumoren wurde beschrieben. Die am häufigsten auftretenden Arten umfassen:

  • Insulinome: Diese Tumore werden am häufigsten bei Menschen im Alter zwischen 30 und 60 Jahren gefunden. Sie treten etwas häufiger bei Frauen auf. Patienten mit Insulinomen suchen häufig den Arzt wegen Symptomen der Hypoglykämie auf.
  • Gastrinome: Diese Tumore werden am häufigsten bei Menschen im Alter zwischen 45 und 50 Jahren gefunden. Sie treten etwas häufiger bei Männern als bei Frauen auf. Gastrinome können entweder im Pankreas selber oder in unmittelbarer Nachbarschaft zum Pankreas auftreten. Patienten mit Gastrinomen zeigen typischerweise Symptome einer Säure-Hypersekretion.
  • VIPome: Diese Tumore sekretieren eine Substanz, genannt vasoaktives intestinales Peptid, das schwere Diarrhoe verursachen kann.
  • PPome: Diese Tumore werden auch nicht-funktionale, pankreatische endokrine Tumore genannt. Sie sekretieren keine spezifischen Hormone, können aber durch ihre Produktion eines Proteins, genannt pankreatisches Polypeptid, identifiziert werden.
  • Glukagonome: Diese Tumore kommen weniger häufig vor als andere pankreatische endokrine Tumore. Patienten mit Glukagonomen haben häufig einen über dem Normalwert liegenden Blutzuckerwert und werden oft mit Diabetes diagnostiziert. Hautausschlag ist ein anderes häufiges Symptom der Glukagonome.

Back to Top

Risikofaktoren

Bestimmte in der Familie liegende medizinische Vorbedingungen können das Risiko einer Person erhöhen, einen GEP-NE-Tumor zu entwickeln. Eine genetische Vorbedingung, die mit pankreatischen endokrinen Tumoren in Verbindung gebracht wird, ist die multiple endokrine Neoplasie Typ 1 (MEN1), eine seltene genetisch-vererbte Störung, die mit der Entstehung von Tumoren im Pankreas und in den Nebenschild- und Hirnanhangsdrüsen verknüpft ist. Ungefähr 20% der Gastrinome und 7% bis 8% der Insulinome sind mit MEN1 assoziiert. Es gibt genetische Tests zur Entdeckung von Genmutationen, MEN1, die mit dieser Krankheit in Verbindung gebracht werden.

Bestimmte Krankheiten, welche die Magensäure-Produktion beeinflussen, wie z.B. das Zollinger-Ellison-Syndrom, Gastritis und die bösartige Anämie, können ebenfalls das Risiko erhöhen, karzinoide Magentumore zu entwickeln.

Screening

Leider gibt es keinen allgemeinen Screening-Test zur Entdeckung von GEP-NE-Tumoren. Allerdings steigt die Überlebenswahrscheinlichkeit eines Menschen, je früher ein Tumor entdeckt wird. Aus diesem Grund sollten Menschen, die Symptome eines GEP-NE-Tumors zeigen, sofort mit ihrem Arzt darüber sprechen.

Symptome

Oft verursachen GEP-NE-Tumore im frühen Krankheitsstadium noch keine Symptome. Wenn Symptome auftreten, werden sie normalerweise durch über dem Normalwert liegende Mengen eines bestimmten Hormons oder Hormonen verursacht, das/die von der Tumorzelle produziert wird/werden. Diese Tumor-Wirkungen variieren je nach Art des überproduzierten Hormons.

Karzinoide Tumore können zu große Mengen des Hormons Serotonin produzieren. Hohe Mengen an Serotonin, ebenso wie andere, weniger gut beschriebene Substanzen im Blut, können karzinoide Symptome hervorrufen, welche beinhalten:

  • Rot- und Warmwerden von Gesicht und Hals
  • Diarrhoe
  • Weniger häufig: asthmaartiges, ziehendes Atmen

Bei Patienten, die seit vielen Jahren unter karzinoiden Symptomen gelitten haben, können auch Herzklappenkrankheiten und andere Herzstörungen auftreten. Karzinoide Symptome treten üblicherweise dann auf, wenn sich karzinoide Tumore auf andere Körperteile ausgebreitet haben. Man sagt auch, dass Tumore metastasiert haben, und meint damit, dass sie gestreut haben. Das Syndrom tritt im Allgemeinen bei Patienten mit metastatischen Karzinoiden des Dünndarms und Appendix auf, und selten, falls überhaupt, bei Patienten mit metastatischen karzinoiden Tumoren der Lunge und des Rektums.

Insulinome sekretieren große Mengen des Hormons Insulin. Hohe Insulinkonzentrationen können zur Senkung des Blutzuckerspiegels führen, was wiederum verusachen kann:

  • Visuelle Störungen
  • Schwäche
  • Schwitzen
  • Verwirrtheit
  • Weniger häufig: Anfälle

Symptome treten häufig früh am Morgen oder am Abend auf, wenn der Blutzuckerspiegel am niedrigsten ist.

Gastrinome setzen hohe Mengen an Gastrin frei, was eine Säure-Hypersekretion im Magen verursacht. Das kann führen zu:

  • Bauchschmerzen
  • Diarrhoe
  • Entwicklung von peptischen Geschwüren, einem Syndrom, das auch als Zollinger-Ellison-Syndrom bekannt ist

VIPome sekretieren ein Hormon, das vasoaktives intestinales Peptid (VIP) genannt wird. Patienten mit VIPomen können das Verner-Morrison-Syndrom aufweisen, das durch schwere sekretorische Diarrhoe gekennzeichnet ist.

Glukagonome sekretieren große Mengen des Hormons Glukagon. Glukagon verursacht einen hohen Blutzuckerspiegel und Diabetes. Patienten mit Glukagonomen können einen Hautausschlag entwickeln, genannt nekrolytisches migratorisches Erythem. Dieses tritt am unteren Rumpf, Gesäß, Perineum und Oberschenkeln auf. Ein Dermatologe kann dies diagnostizieren. Die Patienten können auch Gewicht verlieren.

Warum sich GEP-NE-Tumore entwickeln (Ursachen)

Man vermutet, dass GEP-NE-Tumore aus neuroendokrinen Zellen entstehen, die unkontrolliert wachsen und sich zu Tumoren entwickeln. Die Ursachen, durch welche die normalen Bremsen der Zellen, welche ein unkontrolliertes Wachstum verhindern, außer Kraft gesetzt werden, sind noch unbekannt.

Oft spielen defekte Gene bei der Tumorentwicklung eine Rolle, und bisher konnten verschiedene Gene, die zur Entwicklung von GEP-NE-Tumoren beitragen, identifiziert werden. Einige dieser Gene sind mit der genetisch-vererbten Störung "multiple endokrine Neoplasie Typ 1" (MEN1) verknüpft, die das Risiko der Entwicklung von pankreatischen endokrinen Tumoren erhöht. Mutationen im MEN1-genannten Gen sind bei der Entstehung dieser Tumore beteiligt.

Wie GEP-NE-Tumore diagnostiziert werden (Diagnose)

Wenn eine Person an Symptomen leidet, die durch einen GEP-NE-Tumor verursacht sein könnten, wird der Arzt Blut-und Urin-Tests anordnen, um zu ermitteln, ob ein solcher Tumor vorhanden sein könnte. Diese Tests messen die Menge bestimmter Hormone und anderer Substanzen, die mit GEP-NE-Tumoren verknüpft sind. Anomale Konzentrationen eines bestimmten Hormons können auf das Vorhandensein einer speziellen GEP-NE-Tumorart hinweisen.

Karzinoide Tumore, zum Beispiel, setzen große Mengen an Serotonin frei. Dieses Hormon zersetzt sich in kleinere chemische Produkte. Eines dieser chemischen Nebenprodukte ist 5-Hydroxyindolessigsäure (5-HIAA), das im Urin gemessen werden kann. Der am häufigsten durchgeführte Labortest zur Erkennung von karzinoiden Tumoren misst die Menge von 5-HIAA im Urin über einen Zeitraum von 24 Stunden. Der 5-HIAA-Test erkennt allerdings nicht immer karzinoide Tumore, besonders wenn sie in Lunge, Magen oder Rektum auftreten.

Eine andere Substanz, die auf einen karzinoiden Tumor hinweisen kann-ebenso wie auf andere Arten von neuroendokrinen Tumoren-ist Chromogranin A (CgA). CgA-Konzentrationen im Blut können gemessen werden, um das Vorhandensein eines GEP-NE-Tumors festzustellen. Da CgA auch bei einer Vielzahl anderer medizinischer Zustände erhöht sein kann, ist es für neuroendokrine Tumore unspezifisch und wird daher im Allgemeinen nicht als Screening-oder Diagnosetest verwendet.

Um zu bestimmen, wo sich der Tumor befindet, wie groß er ist und ob er bereits gestreut hat, verläßt sich der Arzt auf eine Reihe von Untersuchungsmethoden.

  • Endoskopie. Dieses Verfahren erfordert ein Endoskop-einen dünnen Schlauch mit einer Lichtquelle am Ende. Dieses Instrument kann verwendet werden um herauszufinden, wo ein Tumor im Gastrointestinaltrakt lokalisiert ist. Am häufigsten wird die Endoskopie durchgeführt, um gastrische oder rektale karzinoide Tumore nachzuweisen. Da der Dünndarm nur schwer darzustellen ist, ist es möglich, dass kleine Darmkarzinoide nicht entdeckt werden.
  • Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT). Diese bildgebenden Verfahren werden durchgeführt, um Bilder des Gastrointestinaltrakts und Pankreas zu gewinnen. Sie können zum Auffinden des primären Tumors und zur Feststellung einer möglichen Tumorstreuung dienen.
  • Somatostatin-Rezeptor-Szintigraphie (Octreoscan®). Die Somatostatin-Rezeptor-Szintigraphie (SRS) ist eine weitere Technik zur Identifizierung von GEP-NE-Tumoren. Viele GEP-NE-Tumore enthalten Proteine, Somatostatin-Rezeptoren genannt. Diese Rezeptoren binden das Hormon Somatostatin, das natürlicherweise im Körper vorkommt. Somatostatin-Rezeptoren können auch an Arzneimittel binden, die Somatostatin ähneln, wie z.B. Octreotide, welche Somatostatin-Analoga genannt werden. Um die SRS durchzuführen, wird Octreotid mit einer radioaktiven Substanz, genannt Indium-111, markiert und in eine Vene injiziert. Das radiomarkierte Octreotid wandert durch den Blutstrom, bis es auf einem Tumor trifft, der Somatostatin-Rezeptoren enthält und bindet an diese. Ein Gerät zur Strahlungsmessung wird dann verwendet, um das radiomarkierte Octreotid zu finden, wodurch die Ortsbestimmung des Tumors im Körper erfolgt. Das radioaktive Isotop zersetzt sich und wird in wenigen Tagen aus dem Körper entfernt, weshalb es als sicher angesehen wird. Dieses Verfahren kann auch verwendet werden, um die Tauglichkeit von Somatostatin-Analoga zur Behandlung von GEP-NE-Tumoren zu bestimmen, da Tumore, welche Somatostatin-Rezeptoren enthalten, wahrscheinlicher reagieren als solche, die keine enthalten.

Back to Top

Wie GEP-NE-Tumore behandelt werden (Behandlung)

GEP-NE-Tumore werden mit einer Vielzahl von Methoden behandelt, wie z.B. durch Operationen und medizinische Therapien wie Somatostatin-Analoga, Interferon-Therapie, Chemotherapie und Strahlentherapie.

Diese Behandlungen werden in der Reihenfolge der Anwendungshäufigkeit, von sehr häufig bis weniger häufig, aufgelistet.

  • Operation. Wann immer möglich, wird eine Operation zur Entfernung des Tumors durchgeführt. Wenn der Tumor vollständig entfernt werden konnte, kann die Krankheit dadurch potentiell geheilt werden. Selbst wenn der ganze Tumor nicht entfernt werden kann, könnte eine Debulking-Operation in Betracht gezogen werden, um so viel wie möglich vom Tumor zu entfernen. Dies kann zur Linderung der Symptome beitragen, manchmal für eine lange Zeit, da viele Tumore nur langsam wachsen.

  • Embolisierung. Eine Embolisierung wird bei einigen Patienten mit Lebermetastasen durchgeführt. Dieses Verfahren blockt mechanisch die Blutzufuhr zu den Lebermetastasen, wodurch sie schrumpfen und weniger aktiv werden. Es wird normalerweise von einem Arzt der Fachrichtung interventionale Radiologie durchgeführt und kann entweder mit oder ohne Chemotherapie durchgeführt werden.

  • Somatostatin-Analoga. Als Ergänzung zu seiner Verwendung als diagnostisches Verfahren kann das Somatostatin-Analogon Octreotid zur Linderung der Symptome eingesetzt werden, die durch große Mengen verschiedener, von den neuroendokrinen Tumorzellen produzierten Hormonen verursacht werden.

    Das Hormon Somatostatin unterdrückt die Wirkungen vieler anderer Hormone im Körper. Dies geschieht durch Bindung an die Somatostatin-Rezeptoren auf den Tumorzellen, wodurch die Freigabe von Hormonen verhindert wird. Somatostatin-Analoga, wie z.B. Octreotid, wirken auf die gleiche Weise wie Somatostatin.

    Octreotid wird Somatostatin bei der Behandlung von GEP-NE-Tumoren vorgezogen, da Somatostatin im Körper schnell zersetzt wird-dies geschieht nach 1 oder 2 Minuten, und daher kann es die Symptome nicht über einen längeren Zeitraum kontrollieren. Octreotid ist viel länger stabil und ist ein viel wirksameres Arzneimittel zur Behandlung der Symptome aufgrund von GEP-NE-Tumoren. Eine langwirkende Form von Octreotid mit verzögerter Freigabe ist jetzt erhältlich. Es kann einmal im Monat in den Muskel injiziert werden, statt dreimal am Tag, wie es bei der subkutanen Formulierung der Fall war.

    Somatostatin-Analoga sind besonders nützlich bei der Reduktion der Symptome, wie z.B. schwerer Diarrhoe und Hitzegefühl, durch funktionale GEP-Tumore (z.B. metastatische karzinoide Tumore und VIPome).

    Es gibt einige Hinweise darauf, dass Somatostatin-Analoga auch das Tumorwachstum inhibieren können-zumindest über einen bestimmten Zeitraum.1-5 Weitere Forschungen sind notwendig, um diese Wirkung zu bestätigen.

    Obwohl Octreotid über längere Zeiträume sicher angewendet werden kann, entwickelten viele Patienten in klinischen Studien Gallensteine, obwohl nur wenige Patienten eine Behandlung benötigten. Bei den Patienten können Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung, Erbrechen, Schmerzen bei der Injektion und hohe oder niedrige Blutzuckerspiegel auftreten.

  • Alpha-Interferon. Interferon ist eine natürliche Substanz, die von den weißen Blutzellen im Körper, die Infektionen abwehren, produziert wird. Die Substanz kann auch das Immunsystem stimulieren, damit es den Krebs bekämpft. Eine Art des Interferons-Alpha-Interferon-scheint die Freigabe von Hormonen aus Tumorzellen zu unterdrücken und scheint auch in der Lage zu sein, das Wachstum der GEP-NE-Tumore zu kontrollieren.6 Allerdings kann Interferon Nebenwirkungen hervorrufen, wie z.B. grippeähnliche Symptome und extreme Müdigkeit.

    Einige, aber nicht alle Studien kommen zu dem Ergebnis, dass die Kombination von Alpha-Interferon und Somatostatin-Analoga wirkungsvoller sein könnte als die Anwendung einer der beiden Therapien allein.7-9

  • Chemotherapie. Eine Reihe von Chemotherapeutika wurde zur Behandlung von GEP-NE-Tumoren verwendet. Viele Standard-Chemotherapie-Protokolle verwenden Arzneimittelkombinationen, welche die Arzneimittel Streptozocin (Streptozotocin, Zanosar), Doxorubicin (Adriamycin), 5-Fluorouracil (5-FU) oder Dacarbazin (DTIC-Dome, DIC, Imidazol-Carboxamid) beinhalten. Obwohl bei ausgewählten Patienten nützlich, ist der Gesamterfolg solcher Protokolle gemischt, und potentiell wirksamere und weniger toxische Behandlungen werden zurzeit aktiv untersucht. 10-15

  • Strahlentherapie. Röntgenstrahlen oder andere Strahlungsarten können zur Behandlung von GEP-NE-Tumoren eingesetzt werden.

    Externe Strahlentherapie, bei der ein Gerät verwendet wird, das Röntgenstrahlen zur Abtötung der Tumorzellen aussendet, wird manchmal zur Linderung der Krankheitssymptome eingesetzt und ist besonders nützlich bei Patienten mit Knochenmetastasen.

Quellen

Wenn Sie weitere Fragen über GEP-NE-Tumore haben, sollten Sie zuerst mit Ihrem Arzt/Ärztin sprechen, weil er/sie Ihre besonderen medizinischen Bedürfnisse kennt. Das Internet ist eine andere gute Informationsquelle über GEP-NE-Tumore und bietet die Möglichkeit, sich mit anderen Patienten und ihren Familien in Verbindung zu setzen, um Erfahrungen, Hilfsmittel und Unterstützung auszutauschen.

Verschiedene Links auf dieser Website führen zu Ressourcen, die sich auf den Servern von Dritten befinden, über die Novartis Pharmaceuticals Corporation keine Kontrolle besitzt. Daher macht Novartis Pharmaceuticals Corporation keine Angaben über die Richtigkeit oder irgendwelche anderen Aspekte der Informationen, die sich auf solchen Servern befinden.

Die Carcinoid Cancer Foundation (Stiftung für karzinoiden Krebs)
Liefert Forschungsergebnisse und Aufklärungshinweise über karzinoide Tumore.
http://www.carcinoid.org

National Organization for Rare Disorders (NORD) (Nationale Organisation für seltene Krankheiten)
NORD enthält Angaben über verschiedene Arten von GEP-NE-Tumoren in ihrer Datenbank für seltene Krankheiten und wird Ihnen gegen eine nominelle Gebühr einen vollständigen Bericht zufaxen oder per e-mail zusenden.
http://www.raredisease.org

Society for Endocrinology (Endokrinologische Gesellschaft)
Eine professionelle Vereinigung, in der jeder Mitglied werden kann, der irgendwo auf der Welt im Bereich Endokrinologie oder verwandten Bereichen arbeitet, egal, wie weit beruflich fortgeschritten er/sie ist. Die Mitgliedsrechte beinhalten einen Rundbrief, professionelle Kongresse, Ausbildung und die Möglichkeit zum Aufbau eines Netzwerks.
http://www.endocrinology.org

Literatur
1. Saltz L, Trochanowsky G, Buckley M, et al. Octreotide as an antineoplastic agent in the treatment of functional and nonfunctional neuroendocrine tumors [Octreotid als antineoplastischer Wirkstoff zur Behandlung von funktionalen und nicht-funktionalen neuroendokrinen Tumoren]. Cancer. 1993; 72:244-248.
2. Arnold R, Trautmann ME, Creutzfeldt W, et al. Somatostatin analogue octreotide and inhibition of tumor growth in metastatic endocrine gastroenteropancreatic tumors [Das Somatostatin-Analogon Octreotid und Inhibierung des Tumorwachstums von metastatischen, endokrinen gastroenteropankreatischen Tumoren]. Gut. 1996; 38:430-438.
3. Di Bartolomeo M, Bajetta E, Buzzoni R, et al. Clinical efficacy of octreotide in the treatment of metastatic neuroendocrine tumors [Klinische Wirksamkeit von Octreotid bei der Behandlung von metastatischen neuroendokrinen Tumoren]. Cancer. 1996; 77:402-408.
4. Erikkson B, Renstrup J, Iman H, et al. High-dose treatment with lanreotide treatment in patients with advanced neuroendocrine gastrointestinal tumors: Clinical and biological effects [Hochdosierte Behandlung mit Lanreotid bei Patienten mit fortgeschrittenen neuroendokrinen gastrointestinalen Tumoren: Klinische und biologische Wirkungen]. Ann Oncol. 1997; 8:1041-1044.
5. Faiss S, Rath U, Mansmann U, et al. Ultra high dose lanreaotide treatment in patients with metastatic neuroendocrine gastroenteropancreatic tumors [Ultra-hochdosierte Lanreaotid-Behandlung bei Patienten mit metastatischen neuroendokrinen gastroenteropankreatischen Tumoren]. Digestion. 1999; 60:469-476.
6. Oberg K. Interferon in the management of neuroendocrine GEP-tumors [Interferon bei der Behandlung von neuroendokrinen GEP-Tumoren]. Digestion. 2000; 62 (suppl 1); 92-97.
7. Joensun H, Katka K, Kujari H. Dramatic response of a metastatic carcinoid tumor to a combination of interferon and octreotide [Drastische Antwort eines metastatischen karzinoiden Tumors auf eine Kombination von Interferon und Octreotid] . Acta Endocrinol (Copenh). 1992; 126:184-185.
8. Janson ET, Oberg K. Long-term management of the carcinoid syndrome. Treatment with octreotide alone and in combination with alpha-interferon [Langfristige Behandlung des karzinoiden Syndroms. Behandlung mit Octreotid allein und in Kombination mit Alpha-Interferon]. Acta Oncol. 1993; 32:225-229.
9. Frank M, Klose KJ, Wied M, et al. Combination therapy with octreotide and alpha-interferon: Effect of tumor growth in metastatic endocrine gastroenteropancreatic tumors [Kombinationstherapie mit Octreotid und Alpha-Interferon: Wirkung des Tumorwachstums bei metastatischen endokrinen gastroenteropankreatischen Tumoren]. Am J Gastroenterol. 1999; 94:1382-1387.
10. Moertel C, Hanley J. Combination chemotherapy trials in metastatic carcinoid tumor and the malignant carcinoid syndrome [Kombinations-Chemotherapie-Studien von metastatischen karzinoiden Tumoren und das bösartige Karzinoid-Syndrom] . Cancer Clin Trials. 1979; 2:327-334.
11. Engstrom P, Lavin P, Moertel C, Folsch E, Douglass H. Streptozocin plus fluorouracil versus doxorubicin therapy for metastatic carcinoid tumor [Streptozocin plus Fluorouracil versus Doxorubicin-Therapie beim metastatischen karzinoiden Tumor] J Clin Oncol. 1984; 2:1255-59.
12. Moertel C, Lefkopoulo M, Lipsitz S, Hahn R, Klaassen D. Streptozocin-doxorubicin, stretpozocin-fluorouracil, or chlorozotocin in the treatment of advanced islet-cell carcinoma [Streptozocin-Doxorubicin, Stretpozocin-Fluorouracil oder Chlorozotocin bei der Behandlung des fortgeschrittenen Inselzell-Karzinoms]. N Engl J Med. 1992; 326:519-23.
13. Cheng P, Saltz L. Failure to confirm major objective antitumor activity of streptozocin and doxorubicin in the treatment of patients with advanced islet cell carcinoma [Unmöglichkeit, eine wichtige, objektive Antitumor-Aktivität von Streptozocin und Doxorubicin bei der Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Inselzell-Karzinom zu bestätigen] . Cancer. 1999; 86:944-8.
14. Bukowski R, Tangen C, Peterson R, et al. Phase II trial of dimethyltriazenoimidazole carboxamide in patients with metastatic carcinoid. A Southwest Oncology Group study [Phase-II-Studie über Dimethyltriazenoimidazol-Carboxamid bei Patienten mit metastatischem Karzinoid. Eine Studie der Southwest Oncology Group]. Cancer. 1994; 73:1505-8.
15. Ramanthan R, Cnaan A, Hahn R, Carbone P, Haller D. Phase II trial of dacarbazine (DTIC) in advanced pancreatic islet cell carcinoma. Study of the Eastern Cooperative Oncology Group E-6282 [Phase-II-Studie von Dacarbazin (DTIC) beim fortgeschrittenen pankreatischen Inselzell-Karzinom]. Ann Oncol. 2001; 12:1139-43.


Quellen
Artikel
Benali N, et al. Somatostatin receptors. [Somatostatin-Rezeptoren]. Digestion. 2000;62:27-32.
De Vries H, Verschueren RCJ, Willemse PHB, et al. Diagnostic, surgical and medical aspect of the midgut carcinoids [Diagnostischer, operativer und medizinischer Aspekt der Mitteldarm-Karzinoide]. Cancer Treat Rev. 2002;28:11-25.
Kulke MH. Neuroendocrine tumors: clinical presentation and management of localized disease [Neuroendokrine Tumore: klinische Vorstellung und Behandlung der lokalen Krankheit]. Cancer Treat Rev. 2003;29:363-370.
Kulke MH and Mayer RJ. Carcinoid tumors [Karzinoide Tumore]. N Engl J Med. 1999;340:858-868.
Oberg K. Neuroendocrine gastrointestinal tumorstumors [Neuroendokrine gastrointestinale Tumore]. Ann Oncol. 1996;7:453-463.

Bücher
Alexander HR and Jensen RT. Pancreatic endocrine tumors. En: DeVita VT, et al, eds [Pankreatische endokrine Tumore]. Cancer Principles and Practice. 6th ed. Philadelphia:Lippincott Williams &Wilkins;2001:1788-1813.
Jensen RT and Doherty GM. Carcinoid tumors and the carcinoid syndrome. En: DeVita VT, et al, eds [Karzinoide Tumore und das karzinoide Syndrom]. Cancer Principles and Practice. 6th ed. Philadelphia:Lippincott Williams &Wilkins;2001:1813-1833.

Quellen im Web
The Carcinoid Cancer Foundation, www.carcinoid.org

Touroutoglou N, Arcenas A, Ajani J, MD Anderson Cancer Center, Houston. Neuroendocrine tumors of the gastrointestinal tract: comprehensive review, [Neuroendokrine Tumore des Gastrointestinaltrakts: ein umfangreicher Überblick] http://www.cancernetwork.com/textbook/morev18.htm

Arnold R. Diagnosis and management of neuroendocrine tumors. [Diagnose und Behandlung von neuroendokrinen Tumoren] http://www.medscape.com/viewarticle/420088?src+search

Back to Top

Other Related Articles English Español Deutsch Italiano Français

 
 
Learn More
Administering Sandostatin® LAR®
Resources for Patients